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Pfr.in Bettina Mohr
Magdeburger Straße 3
35041 Marburg-Wehrda
Tel.: 06421/84985

Kircheneintritt

Es gibt sicher ungezählte persönliche Gründe für einen Kirchenaustritt. Wenn dieser Austritt Ihnen heute leid tut, gibt es selbstverständlich auch die Möglichkeit des Wiedereintritts in die Kirche. Dabei bieten wir an der Trinitatiskirche drei Vorgehensweisen an, nachdem Sie sich mit Ihrem Eintrittswunsch gemeldet haben. Über die Gegebenheiten in Ihrer Gemeinde sprechen Sie bitte mit der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer vor Ort.

  1. Der Kircheneintritt geschieht im Sprechzimmer der Pfarrerin im Pfarrhaus an einem beliebigen Wochentag. Dazu wird ein Mitglied des Kirchenvorstandes als Zeuge eingeladen. Es gibt ein kurzes Gespräch, in dessen Verlauf das Widereintrittsformular ausgefüllt wird. Es folgt eine kurze Anrede an Sie, in der die Chancen und Möglichkeiten der Zugehörigkeit zur Gemeinde Jesu Christi angesprochen werden; dann werden Sie noch einmal (im Beisein der Zeugin) gefragt, ob Sie eintreten wollen und nach Ihrem Ja erfolgt die Wiederaufnahme. Diese Form ist die Form, die den Wiedereintritt am leichtesten und unspektakulärsten macht.
  2. Der Kircheneintritt geschieht an einem Sonntag vor dem Gottesdienst im Büro des Pfarrers in der Kirche. Alles läuft hier in ähnlichem Rahmen ab wie unter 1. Der Pfarrer trägt jedoch schon den Talar. An die Wiederaufnahme schließt sich Ihr Gottesdienstbesuch an. Diese Form ist die am häufigsten gewählte Widereintrittsform. Ihre Stärke liegt darin, dass durch den unmittelbar anschließenden Gottesdienstbesuch der Tag des Wiedereintritts besonders hervorgehoben wird.

Bei den Formen 1. und 2. geschieht der Kirchenwiedereintritt - wenn man von den Zeugen und möglicherweise eigenen Familienmitgliedern absieht - praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Viele wollen das auch so. Bei der letzten Möglichkeit ist das anders. Manche wollen es gerade auch so.

  1. Der Kircheneintritt geschieht im Gottesdienst vor der ganzen Gemeinde. Es erfolgt eine sehr kurze Anrede an Sie und die Gemeinde und dann ein liturgischer Akt mit der Wiederaufnahme. Wenn Sie sich nicht scheuen, vor der Öffentlichkeit einer Gemeinde in die Kirche wiedereinzutreten, ist diese Form wahrscheinlich die echteste Form, weil Sie nach dem Gottesdienst sicher auch von etlichen Gemeindegliedern freudig und herzlich wieder in der Gemeinde willkommen geheißen werden.

Ihr Kirchenwiedereintritt wird dem Kirchenvorstand in der nächsten Sitzung bekannt gegeben und eine Kopie des Wiederaufnahmeprotokolls geht an das Kirchliche Rentamt. Sie selbst melden Ihre wieder erworbene Kirchenmitgliedschaft dem Finanzamt, damit Ihre Religionszugehörigkeit auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden kann.

Für das Gespräch über den Wiedereintritt ist es erforderlich dass Sie wissen, wann und wo Sie getauft wurden.